ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

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Einleitung

Die gegenständlichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen stellen einen rechtlich verbindlichen Vertrag zwischen Auftraggeber und "ConTatto translations - Mag. Sybille Zadra" (in der Folge auch ConTatto translations, Auftragnehmer oder Übersetzer genannt) dar. Dieser Vertrag gilt für alle Dienstleistungen des Übersetzers, sei es für Übersetzungen als auch in Bezug auf Textoptimierung oder ähnliches. Für alle Meinungsverschiedenheiten zwischen den Vertragspartnern hinsichtlich Kommunikation, Kostenvoranschlag, Vertrag, Tarife, Nebenabreden und ähnliches gelten die AGB von ConTatto translations - Mag. Sybille Zadra. Der Kunde akzeptiert diese AGB im Augenblick der Übermittlung zu übersetzender Originalunterlagen an den Übersetzer.
Es gelten ausschließlich die auf der Homepage www.contatto-translations.at zuletzt bekannt gegebenen AGB, es sei denn, es besteht eine gesonderte explizite schriftliche Vereinbarung. Für den Fall der Übersetzung dieses Dokumentes in andere Sprachen, ist der deutsche Text gegenüber jeglicher Übersetzung als endgültig und vorrangig anzusehen.

1. Umfang der Leistung

1.1   Für den Umfang der Leistung gelten, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart ist, die folgenden Bedingungen.
1.2   Der Auftraggeber ist verpflichtet mitzuteilen, wofür er die Übersetzung verwenden will, z.B. ob sie
1.2.1   nur der Information,
1.2.2   der Veröffentlichung und Werbung,
1.2.3   für rechtliche Zwecke oder Patentverfahren,
1.2.4   oder irgendeinem anderen Zweck dienen soll, bei dem eine besondere Übersetzung der Texte durch den damit befassten Übersetzer von Bedeutung ist.
1.3   Der Auftraggeber darf die Übersetzung nur zu dem angegebenen Zweck verwenden. Für den Fall, dass der Auftraggeber die Übersetzung für einen anderen Zweck verwendet als den, für den sie in Auftrag gegeben und geliefert wurde, hat der Auftraggeber keinerlei Ansprüche auf Schadenersatz gegenüber ConTatto translations - Mag. Sybille Zadra.
1.4   Wird der Zweck einer Übersetzung dem Auftragnehmer nicht bekannt gegeben, so hat der Auftragnehmer die Übersetzung nach seinem besten Wissen zum Zwecke der Information (siehe Punkt 1.2.1) auszuführen.
1.5   Übersetzungen sind vom Auftragnehmer, so nichts anderes vereinbart ist, in einfacher Ausfertigung als Fließtext-Datei in Format MS-Word© per E-Mail zu übermitteln.
1.6   Ist nichts anderes vereinbart, so gelten für die formale Gestaltung die Regelungen des Punktes 6.3 der DIN 2345 ("Übersetzungsaufträge"). Ab jenem Zeitpunkt, ab dem die europäische Norm für Übersetzungsdienste EN 15038 in Kraft getreten ist, werden die Dienstleistungen von ConTatto translations dieser Norm entsprechen.
1.7   Sofern der Auftraggeber die Verwendung einer bestimmten Terminologie wünscht, muss er dies dem Auftragnehmer bei gleichzeitiger Übermittlung des erforderlichen Glossars bekannt geben. Dies gilt auch für Sprachvarianten.
1.8   Die fachliche und sprachliche Richtigkeit des Ausgangstextes fällt ausschließlich in die Verantwortlichkeit des Auftraggebers.
1.9   Der Auftragnehmer hat das Recht, den Auftrag an gleich qualifizierte Dritte weiterzugeben. In diesem Falle bleibt er jedoch ausschließlicher Auftragnehmer.

2. Honorare

2.1   Die Preise für Übersetzungen bestimmen sich nach den Preislisten und/oder den Kostenvoranschlägen des Auftragnehmers, die für die jeweilige besondere Art der Übersetzung anzuwenden sind. Sofern nicht anders vereinbart, werden Übersetzungen werden nach Zeilen des Ausgangstextes berechnet, ausgenommen kürzere Texte (Minima). Letztere werden nach Pauschalpreisen berechnet.
Eine Normzeile entspricht 55 Anschlägen (inkl. Leerzeichen und Sonderzeichen)
2.2   Leistungen, die an Aufwand den Rahmen einer einfachen Textverarbeitung überschreiten, werden nach Vereinbarung verrechnet (z.B. Vorlagen werden in speziellen Dateiformaten geliefert: eine besondere grafische Form, die eigene Software erfordert, wird vom Auftraggeber verlangt).
2.3   Wurde ein verbindlicher Kostenvoranschlag abgegeben, so gilt dieser 30 Tage und nur dann, wenn er schriftlich erfolgte.
2.3.1   Andere Kostenvoranschläge gelten nur als unverbindliche Richtlinie.
2.3.2   Erweist sich eine beträchtliche Kostenüberschreitung (von über 15 %) eines ohne Gewährleistung abgegebenen Kostenvoranschlages nach Auftragserteilung als unvermeidlich, so steht dem Auftraggeber in diesem Fall das Recht zu, unter angemessener Vergütung der vom Auftragnehmer bereits geleisteten Dienstleistung, vom Vertrag schriftlich zurückzutreten.
2.3.3   Der Auftragnehmer ist verpflichtet, umgehend nach Erkennen der unvermeidlichen Überschreitung, dem Auftraggeber diesen Umstand mitzuteilen.
2.4   Kostenvoranschläge, die ohne Einsicht in die Übersetzungsunterlagen abgegeben werden, gelten als unverbindliche Richtlinie und entbehren jedweder Gewährleistung. In diesem Fall gelten die Punkte 2.3.2 und 2.3.3 nicht. Der Auftraggeber ist verpflichtet, sofern vom Auftragnehmer kein neuer Kostenvoranschlag erstellt wird, die tatsächlichen Kosten der Übersetzung nach Punkt 2.1 zu bezahlen.
2.5   Für Änderungen des Auftrags sowie Zusatzaufträge nach Auftragserteilung erfolgt jeweils ein gesonderter Kostenvoranschlag.
2.6   Für umfangreiche Übersetzungsaufträge, deren Übersetzungstätigkeit einen Zeitraum von einem Monat überschreiten, behält sich der Auftragnehmer das Recht vor, Zwischenhonorarrechnungen zu stellen bzw. Akontozahlungen zu verlangen. Dies gilt vor allem dann, wenn sich der Firmensitz des Auftraggebers nicht in Österreich befindet.
2.7   Kollektivvertragliche Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen berechtigen den Auftragnehmer zur nachträglichen Preiskorrektur.
2.8   Für die Überprüfung oder Überarbeitung von Fremdübersetzungen kann das volle Honorar einer Erstübersetzung in Rechnung gestellt werden.
2.9 Für Express- und Wochenendarbeiten können angemessene Zuschläge verrechnet werden.
2.10 Bei Rabatten für Weiterempfehlungen von Personen, die ConTatto translations zu seinen Neukunden zählen kann gilt, dass diese nur einmal und zwar für den nächstfolgenden Auftrag eingelöst werden können. Für Weiterempfehlungen innerhalb desselben Unternehmens werden keine Rabatte gewährt.

3. Lieferung

3.1   Hinsichtlich der Frist für Lieferung der Übersetzung sind die beiderseitigen schriftlichen Erklärungen maßgebend. Ist das Lieferdatum ein wesentlicher Bestandteil des vom Auftragnehmer angenommenen Auftrages, so hat der Auftraggeber dies im Vorhinein ausdrücklich bekannt zu geben. Voraussetzung für die Einhaltung der Lieferfrist ist der rechtzeitige Eingang sämtlicher vom Auftraggeber zu liefernden Unterlagen im angegebenen Umfang (z.B. Ausgangstexte und alle erforderlichen Hintergrundinformationen) sowie die Einhaltung der vereinbarten Zahlungsbedingungen und sonstigen Verpflichtungen. Werden diese Voraussetzungen nicht rechtzeitig erfüllt, so verlängert sich die Lieferfrist in einem angemessen Ausmaß.
3.2   Die Nichteinhaltung der Lieferfrist berechtigt den Auftraggeber nur dann zum Rücktritt vom Vertrag, wenn die Lieferfrist als fixe ausdrücklich vereinbart wurde (siehe Punkt 3.1 erster Absatz) und der Auftraggeber alle Voraussetzungen des Punktes 3.1 zweiter Absatz erfüllt hat. Macht der Auftraggeber vom Rücktritt Gebrauch, so hat er dies dem Auftragnehmer umgehend schriftlich mitzuteilen und ist verpflichtet, dem Auftragnehmer die bis zum Rücktritt entstandenen Aufwendungen zu ersetzen. Schadenersatzansprüche des Auftraggebers sind ausgeschlossen, davon ausgenommen sind vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldete Schäden.
3.3   Wenn nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung per E-Mail.
3.4   Die mit der Lieferung (Übermittlung) verbundenen Gefahren trägt der Auftraggeber.
3.5   Ist nichts anderes vereinbart, so verbleiben die vom Auftraggeber dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellten Unterlagen nach Abschluss des Übersetzungsauftrages beim Auftragnehmer, es sei denn es handelt sich hierbei um Originalunterlagen. Dieser hat keine Verpflichtung zu deren Aufbewahrung oder sonstigen Verwendung (außer bei Originalen). Der Auftragnehmer hat jedoch dafür zu sorgen, dass diese Unterlagen nicht vertragswidrig verwendet werden können.

4. Höhere Gewalt

4.1   Für den Fall der höheren Gewalt hat der Auftragnehmer den Auftraggeber unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen. Höhere Gewalt berechtigt beide Vertragsteile vom Vertrag zurückzutreten. Der Auftraggeber hat jedoch dem Auftragnehmer Ersatz für bereits getätigte Aufwendungen bzw. Leistungen zu geben.
4.2   Als höhere Gewalt sind insbesondere anzusehen: Zufall; Arbeitskonflikte; Kriegshandlungen; Bürgerkrieg, Eintritt unvorhersehbarer Hindernisse, die nachweislich die Möglichkeit des Auftragnehmers, den Auftrag vereinbarungsgemäß zu erledigen, entscheidend beeinträchtigen.

5. Haftung für Mängel (Gewährleistung)

5.1   Sämtliche Mängelrügen wegen der Qualität der Übersetzung sind innerhalb von zwei Wochen nach Lieferung (Übergabe zur Post bzw. Datum der E-Mail-Sendung) der Übersetzung geltend zu machen. Mängel müssen vom Auftraggeber in hinreichender Form schriftlich erläutert und nachgewiesen werden.
5.2   Zur Mängelbeseitigung hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer eine angemessene Frist zur Nachholung zu gewähren und ihm die Gelegenheit dazu einzuräumen. Verweigert der Auftraggeber eine derartige Fristsetzung, so ist der Auftragnehmer von der Mängelhaftung befreit. Werden die Mängel innerhalb angemessener Frist vom Auftragnehmer behoben, so hat der Auftraggeber keinen Anspruch auf Preisminderung.
5.3   Wenn der Auftragnehmer die angemessene Nachfrist verstreichen lässt, ohne den Mangel zu beheben, kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten oder Herabsetzung der Vergütung (Preisminderung) verlangen. Bei unwesentlichen Mängeln besteht weder ein Rücktrittsrecht noch ein Preisminderungsanspruch.
5.4   Gewährleistungsansprüche berechtigen den Auftraggeber nicht zur Zurückhaltung vereinbarter Zahlungen oder zur Aufrechnung.
5.5   Für Übersetzungen, die für Druckwerke verwendet werden, besteht eine Haftung für Mängel nur dann, wenn der Auftraggeber in seinem Auftrag ausdrücklich schriftlich bekannt gibt, dass er beabsichtigt, den Text zu veröffentlichen und wenn dem Auftragnehmer Korrekturfahnen vorgelegt werden (Autorkorrektur) bis einschließlich jener Fassung des Textes, nach der keinerlei Änderungen mehr vorgenommen werden. In diesem Fall ist dem Auftragnehmer ein angemessener Kostenersatz für die Korrektur bzw. ein vom Auftragnehmer in Rechnung zu stellendes angemessenes Stundenhonorar zu bezahlen.
5.6   Für die Übersetzung von schwer lesbaren (z.B. mittels Fax übermittelten Texten), unleserlichen bzw. unverständlichen Vorlagen – wie etwa handschriftliche Ausgangstexte –  besteht keinerlei Mängelhaftung. Dies gilt auch für Überprüfungen oder Überarbeitung von Fremdübersetzungen nach Punkt 2.8 und 5.5.
5.7   Stilistische Verbesserungen bzw. Abstimmungen von spezifischen Terminologien (insbesondere von branchen- bzw. firmeneigenen Termini) etc. werden nicht als Übersetzungsmängel anerkannt.
5.8   Für Abkürzungen, die vom Auftraggeber bei Auftragserteilung nicht angegeben bzw. erklärt wurden, besteht keinerlei Mängelhaftung.
5.9   Für die richtige Wiedergabe von Namen und Anschriften bei Vorlagen, die nicht in lateinischer Schrift gehalten sind, übernimmt der Auftragnehmer keinerlei Haftung. In solchen Fällen wird dem Auftraggeber empfohlen, die Schreibweise von Namen und Eigenbezeichnungen auf einem besonderen Blatt in lateinischer Blockschrift vorzunehmen. Dies gilt auch für unleserliche Namen und Zahlen in Geburtsurkunden oder sonstigen Dokumenten.
5.10 Die Zahlenwiedergabe erfolgt nur nach Manuskript. Für die Umrechnung von Zahlen, Maßen, Währungen und dergleichen wird keine Haftung übernommen.
5.11 Für vom Auftraggeber beigestellte Manuskripte, Originale und dergleichen haftet der Auftragnehmer, sofern diese nicht mit der Lieferung dem Auftraggeber zurückgegeben werden, als Verwahrer im Sinne des österreichischen Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches für die Dauer von 30 Tagen nach Fertigstellung des Auftrages. Eine Pflicht zur Versicherung besteht nicht. Für die Rückerstattung gilt Punkt 3.5 sinngemäß.
5.12 Für die Bereitstellung von Übersetzern und Dolmetschern wird keinerlei Haftung übernommen, ausgenommen für bei der Auswahl vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
5.13 Für Korrekturleistungen nach Punkt 2.8 wird keine Haftung übernommen, wenn der Ausgangstext nicht zur Verfügung gestellt wird.
5.14 Bei Übermittlung von Übersetzungen mittels Datentransfer (wie z.B. E-Mail, Faxmodem etc.) besteht eine Haftung des Auftragnehmers für dabei entstehende Mängel und Beeinträchtigungen (wie Virusübertragungen, Verletzung der Geheimhaltungspflichten) nur im Fall von grober Fahrlässigkeit.

6. Schadenersatz

6.1   Alle Schadenersatzansprüche gegen den Auftragnehmer sind, sofern nicht gesetzlich anderes zwingend vorgeschrieben ist, mit der Höhe des Rechnungsbetrages (netto) begrenzt. Ausgenommen von dieser Beschränkung des Schadenersatzes sind Fälle, in denen der Schaden grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde. Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder Folgeschäden besteht nicht.
6.2   Hat der Auftragnehmer eine Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden abgeschlossen, so sind Schadenersatzansprüche mit der Höhe des Betrages begrenzt, den die Versicherung im konkreten Falle ersetzt.
6.3   Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die von ihm beschäftigten bzw. auf freier Basis tätigen Mitarbeiter zu Geheimhaltung des Inhaltes der Übersetzungen zu verpflichten. Diese Geheimhaltung gilt auch für den Übersetzer selbst. Für die Nichteinhaltung dieser Verpflichtung durch die beschäftigten bzw. auf freier Basis tätigen Mitarbeiter haftet der Auftragnehmer nicht.

7. Urheberrecht

7.1   Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet zu prüfen, ob dem Auftraggeber das Recht zusteht, die Ausgangstexte zu übersetzen bzw. übersetzen zu lassen, sondern ist berechtigt anzunehmen, dass dem Auftraggeber alle jene Rechte Dritten gegenüber zustehen, die für die Ausführung des Auftrages erforderlich sind. Der Auftraggeber sichert ausdrücklich zu, dass er über diese Rechte verfügt.
7.2   Bei urheberrechtlich geschützten Übersetzungen hat der Auftraggeber den Verwendungszweck anzugeben. Der Auftraggeber erwirbt nur jene Rechte, die dem angegebenen Verwendungszweck der Übersetzung entsprechen.
7.3.  Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragnehmer von allen Ansprüchen, die von Dritten aus Verletzungen von Urheberrechten, Leistungsschutzrechten, sonstigen gewerblichen Schutzrechten oder Persönlichkeitsschutzrechten erhoben werden, schadlos zu halten. Dies gilt auch dann, wenn der Auftraggeber keinen Verwendungszweck angibt bzw. die Übersetzung zu anderen als den angegebenen Zwecken verwendet.
        Der Auftragnehmer muss solche Ansprüche dem Auftraggeber unverzüglich anzeigen und ihm bei gerichtlicher Inanspruchnahme den Streit verkünden. Tritt der Auftraggeber auf die Streitverkündung hin nicht als Streitgenosse des Auftragnehmers dem Verfahren bei, so ist der Auftragnehmer berechtigt, den Anspruch des Klägers anzuerkennen und sich beim Auftraggeber ohne Rücksicht auf die Rechtmäßigkeit des anerkannten Anspruches schadlos zu halten.
7.4   Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Unternehmensbezeichnung des Auftragnehmers bei Veröffentlichung der Übersetzung in derselben anzuführen, sofern der gesamte Text vom Auftragnehmer übersetzt wurde. Es dürfen jedoch keine auch noch so geringfügigen Änderungen in der zu veröffentlichen Übersetzung ohne Zustimmung des Auftragnehmers durchgeführt werden.

8. Zahlung

8.1   Die Zahlung hat, sofern nichts anderes vereinbart wurde, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt, die zeitgleich oder nach Übersetzungslieferung übermittelt wird, per Überweisung zu erfolgen. Der Auftragnehmer ist von der getätigten Überweisung schriftlich in Kenntnis zu setzen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, eine angemessene Akontozahlung zu verlangen. Von Privatpersonen und ausländischen Auftraggebern kann die Vorauszahlung der vollständigen Auftragssumme gefordert werden. Ist Abholung vereinbart und wird die Übersetzung vom Auftraggeber nicht zeitgerecht abgeholt, so tritt mit dem Tage der Bereitstellung der Übersetzung zur Abholung die Zahlungspflicht des Auftraggebers ein.
8.2   Tritt Zahlungsverzug ein, so ist der Auftragnehmer berechtigt, beigestellte Auftragsunterlagen (z.B. zu übersetzende Originalunterlagen oder Manuskripte) zurückzubehalten. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in der Höhe von 2% über dem jeweiligen Referenzzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Anrechnung gebracht.
8.3   Bei Nichteinhaltung der zwischen dem Auftraggeber und Auftragnehmer vereinbarten Zahlungsbedingungen ist der Auftragnehmer berechtigt, die Arbeit an den bei ihm liegenden Aufträgen so lange einzustellen, bis der Auftraggeber seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt. Dies gilt auch für Aufträge, bei denen eine fixe Lieferzeit vereinbart wurde (siehe Punkt 3.1). Durch die Einstellung der Arbeit erwachsen einerseits dem Auftraggeber keinerlei Rechtsansprüche, andererseits wird der Auftragnehmer in seinen Rechten in keiner Weise präjudiziert.

9. Verschwiegenheitspflicht

       Der Auftragnehmer ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass von ihm Beauftragte sich zur Verschwiegenheit verpflichten. Für die Nichteinhaltung dieser Verpflichtung durch die Beauftragten haftet der Auftragnehmer nicht, ausgenommen bei grobem Verschulden bei der Auswahl des Beauftragten.

10. Gerichtsstand

       Erfüllungsort für alle Vertragsverhältnisse, die diesen Geschäftsbedingungen unterliegen, ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers, Purkersdorf bei Wien, Österreich. Für Rechtsstreitigkeiten über das Bestehen oder Nichtbestehen eines solchen Rechtsverhältnisses und für Rechtsstreitigkeiten aus solchen Vertragsverhältnissen ist für Klagen des Auftragnehmers nach Wahl des Auftragnehmers der Gerichtsstand des Auftragnehmers oder der allgemeine Gerichtsstand des Auftraggebers, für Klagen gegen den Auftragnehmer ausschließlich der allgemeine Gerichtsstand des Auftragnehmers zuständig. Es gilt österreichisches Recht als vereinbart.

11. Verbindlichkeit des Vertrages

       Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich.

last update März 2011


 
 
 
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